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Buchsteinhaus

Buchsteinhaus

Gourmetküche am Berg.

Eine Hütte ist nur so gut, wie ihr Wirt. Und Hüttenwirt Helmut Tschitschko machte das Buchsteinhaus genau zu der Legende, die es ist. Die stilvolle Konstruktion erreicht man von Gstatterboden aus, indem man durch Serpentinen und einen Buchenwald marschiert. Nach zweieinhalb Stunden ist man dann auch schon auf der Hütte und kann sich getrost in der Sonne zurücklehnen beziehungsweise aus dem großartigen Bergmenü auswählen. Oder eben: Weitergehen.

Frische Küche und müde Wandererwaden vertragen sich gut. Egal, ob man gerade die Route 641 vom Rauchbodenweg oder die von St. Gallen gekommen ist, die Terrasse vom modernen Buchsteinhaus tut einfach gut. Diese Hütte lässt keine Bergwünsche offen und man geht bestimmt gestärkt weiter. Zum Beispiel zu den vielen Kletterrouten auf der Südwand, die quasi alle Schwierigkeitsgrade abdecken. Allerdings sollte man nie ohne eine gehörige Portion Alpenglühen von dannen ziehen. Denn der Blick auf die Hochtorgruppe ist und bleibt einzigartig, vor allem, wenn sich kitschige Sonnenuntergangsstimmung über das Gesäuse legt.

Ein guter Koch ist die halbe Hütte.

Für viele Einheimische und Zugereiste ist es vor allem die Küche, die das Buchsteinhaus zu etwas Besonderem macht. Hinterm Herd steht „Tschitschi“, der das Kochhandwerk in Wien gelernt hat und nun auch am Berg zelebriert. Um 22 Uhr ist Bettruhe – da stehen dann die bequemen Matratzenlager für alle zur Verfügung. Himmlisch schläft man nach diesem Mix aus Bewegung, frischer Bergluft und guter Kost allemal.

Anstieg

  • ab Gstatterboden zunächst auf Rauchbodenweg, danach auf Weg Nr. 641 in ca. 2,5 h
  • ab St. Gallen / Eisenzieher bei gleicher Wegnummer ca. 4 h

Übergang / Touren / Klettern

Großer Buchstein (2.224 m) über „Westschlucht“ (Normalanstieg I) in ca. 2,5 h; über Wengerweg (II) in ca. 2,25 h, über Südwand-Klettersteig (A+B) ca. 2 h

Klettern

Viele Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden (zB Westgrat III bis Feuerland VIII+) auf der breiten Südwand des Großen Buchsteins.

Sonnenterrasse.

Das Buchsteinhaus am Fuße des Großen Buchsteins.

Viel besuchte Hütte.

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