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Lehrpfad Hartelsgraben

Lehrpfad Hartelsgraben

Die 500 Höhenmeter des Lehrpfads muss man schon wegstecken, wenn man die erste Gebirgsforststraße der Steiermark kennenlernen will. Sowieso gibt es Schlimmeres, als in der schönen Szenerie des Hartelsgrabens zu wandern und sich über Kaskadenwasserfälle zu freuen.

Ein Lehrpfad zum Thema Forst. Warum gerade im Hartelsgraben? Weil es die Holzverarbeitung in diesem unwegsamen Gelände schon richtig lange gibt. Der alte Kohlfuhrweg von Johnsbach nach Hieflau bestand zum Beispiel schon vor mehr als 500 Jahren. Schautafeln und sogar ein zum Anzünden bereiter Kohlemeiler erzählen heute von dieser Geschichte und der Bedeutung der Kohle für den Erzberg. Wandern und etwas dabei lernen, das kann man somit im Hartelsgraben.

Ein Graben für heiße Tage

Graben hört sich ja nicht so danach an, aber der Hartelsgraben ist fürwahr ein schöner Ort. Feucht-kühle Hänge sind das Zuhause für einen Ahorn-Eschen-Schluchtwald geworden, der Hartelsbach rauscht vor sich hin und das Wasser kommt in den spektakulärsten Gewändern daher: Eben auch wasserfallartig, wenn es ihm einfällt. Diese Stimmung und das Klima dort im Graben machen sich gut, vor allem an heißen Sommertagen.

Ich setze einen drauf

Oben – wo der Graben einen wieder ausspuckt – da erwartet einen die traumhafte Sulzkaralm. Dort kann man sich den einzigen See des Nationalparks ansehen und wenn man Glück hat, steht das Murmeltier gerade neben der Kuh herum und das Freilandschwein saust auch noch durchs Bild. Irgendwann kommt man aus dem Staunen wieder raus und geht vielleicht sogar noch weiter zur berühmten Heßhütte.

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