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EXPEDITION_HEIMAT#2

05.-07. Oktober 2018 | Johnsbach, St. Gallen und Hieflau

Philosophieren, warum nicht?

Wir erkunden zu Fuß das Gesäuse, öffnen gemeinsame Denkräume und reden über unsere Zukunft. Im Mittelpunkt steht eine Frage: Wie wollen wir leben? Das ist die Expedition_Heimat. Sei dabei dann tut sich was!

Bei der Expedition_Heimat #1 im Herbst 2017 ging es um neuheimische Ex-Pendler, um einen Flashmob der Vereine und um zukünftige Genossenschaftskonzepte von und für Bauern.

Die Expedition_Heimat #2 wird sich weiter mit regionaler Wirtschaft befassen, mit dem Spannungsfeld Wildnis und Kultur im Nationalpark sowie mit konkreten Architekturvisionen für das Gesäuse.

Leitung: Jens Badura, berg_kulturbüro und Herbert Wölger, Nationalparkdirektor

 

Tag 1: Zum Verhältnis von Wildnis und Kulturlandschaft
Freitag, 05. Oktober
über bestossene und verfallene Almen im Nationalpark (Johnsbach) | 6 Stunden Gehzeit (teilweise anspruchsvolles Gelände)

Der Nationalpark hat die Aufgabe, ein Stück Natur vor menschlichen Eingriffen zu schützen. Rund um den Nationalpark wiederum managen wir die Natur, auf dass sie für uns Menschen Lebensunterhalt sei und darüber hinaus Profit abwerfe. Dies funktioniert nicht immer ohne Konflikte, bietet aber zugleich auch vielfältige Anlässe, um das Verhältnis von Mensch und Natur zu befragen: Welche Gründe gibt es, in bestimmten Bereichen Natur «zu lassen»? Welche Bedeutung hat heute die Rede von Wildnis für uns – und was genau wird damit gemeint? Nachwelchen Kriterien lässt sich das Verhältnis von Schutz und Nutzen der natürlichen Umwelt bestimmen? Am ersten Tag der Expedition_Heimat#2 werden wir diese Fragen im Spannungsfeld von Naturschutz, Kulturlandschaftsentwicklung und Nachhaltigkeitsethik diskutieren.

 

Tag 2: Der Welt Form geben. Ein Wandergespräch über Gestaltung
Samstag, 06. Oktober
Wanderroute in St. Gallen (Teufelskirche und Spitzenbach) | 3 Stunden Gehzeit

Menschen sind Gestalter. Egal ob im Handwerk, der Kulturlandschaft, der Ortsbilder, der Produktgestaltung und letztlich auch der Lebensführung. Der Umwelt und dem Leben eine sinnvolle Form zu geben ist daher eine wesentliche Herausforderung für den Einzelnen und die Gesellschaft. Am zweiten Tag der heurigen Expedition_Heimat wollen wir der Frage nachgehen, welche Chancen sich bieten, wenn die Region und ihre Produzenten aktiv an der Gestaltung der Region und ihrer Kultur mitwirken – für die ansässige Bevölkerung und die Gäste, für die lokalen Konsumenten genauso wie für externe Märkte. Wie kann handwerkliches Können mit gestalterischen Perspektiven verbunden und damit ausserhalb angestammter Arbeitsfelder aktiv werden? Wie können lokale Produkte durch innovative Gestaltung neu erfahren werden? Wie kann die Region als kreativer Raum nach innen und aussen eine Atmosphäre der Offenheit für Neues ausstrahlen? Das sind nur einige der Themen, zu denen wir und unterwegs austauschen wollen.

 

Tag 3: Hieflau 2030. Modelle für die Zukunft
Sonntag, 07. Oktober
Eine Wanderung rund um Hieflau | 3 Stunden Gehzeit

Der dritte Tag der expedition_heimat 2018 führt uns nach Hieflau. Wir erlaufen uns ein umfassendes Bild des Ortes, bringen uns in unterschiedliche Perspektiven dazu und denken und gemeinsam ein Hieflau der Zukunft aus. Dabei beschäftigen wir uns auch mit den Ergebnissen des Projekts „Hieflau 2030“, das eine Gruppe von Architekturstudierenden der TU Graz im Frühjahr durchgeführt hat. Sie haben Utopien für Hieflau entwickelt, die seither im Schneckenhaus ausgestellt sind. Es sind Modelle als Antworten auf die Frage, was Hieflau als Lebensraum so attraktiv machen kann, dass sich wieder mehr Menschen unterschiedlicher Generationen dafür entscheiden, in hier heimisch zu bleiben oder zu werden.

Die Teilnahme ist frei.

Gratis An- und Abreisemöglichkeit mit dem Gesäuse-Sammeltaxi (gilt nur für den Aktionsradius des Sammeltaxis). Bitte bei der Anmeldung buchen.

Nationalpark Gesäuse Informationsbüro
Hauptstraße 35
A-8911 Admont
T: +43 3613 211 60 20
E-Mail: info@nationalpark.co.at

Mit Unterstützung vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, dem Land Steiermark und der Europäischen Union (LEADER).

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